„raum.labor“ – das etwas andere Grüne Klassenzimmer

„Gemeinsam Zukunft gestalten“ – so lautet das Motto der Geschwister-Scholl-Mittelschule in Röthenbach/Pegnitz. Entsprechend bildet die zeitgemäße Vermittlung von Kompetenzen und Wissen eine wesentliche Basis des Schulprofils und -lebens.

Gerade im Hinblick auf unsere Kinder müssen wir es als selbstverständliche Aufgabe verstehen, ihnen bei der Bewältigung zukünftiger Herausforderungen behilflich zu sein. Die Vermittlung von Kompetenzen, die unseren Kindern Mut macht und es ihnen ermöglicht, über den Tellerrand zu blicken, umzudenken und Verantwortung zu übernehmen, diese dann auch in ein nachhaltiges Handeln umzusetzen, sind wesentliche Herausforderungen in der heutigen Zeit.

Das „raum.labor“ setzt dies konsequent in Form und Inhalt um: ein außerschulischer Lernort als Ergänzung zum Schulalltag der Schülerinnen und Schüler, aber auch für Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen im Umfeld. Im „raum.labor“ werden Projekte rund um die Themen Natur, Ökologie, (Wild)Biologie, Umwelt und Nachhaltigkeit thematisiert und realisiert.– lebendig, interessant, lehrplanorientiert und doch ganz anders… Ein nachhaltiges und langfristiges Projekt mit „Vorbild- und Vorzeigecharakter“ für den Landkreis und darüber hinaus.

Ausführliches Konzept als pdf

 

Weitere Informationen zum Projekt:

Außerschulische Lernorte sind in besonderer Weise geeignet, das Erleben intrinsischer Motivation hervorzurufen und Lernprozesse um ihrer selbst Willen anzuregen. Hierbei ist signifikanter Wissenszuwachs zu verzeichnen. Gerade in den Naturwissenschaften gibt es hierzu (unter dem Stichwort “novelty factor” bzw. “novelty space”) verschiedene Studien und Doktorarbeiten, die dies belegen. Deshalb auch der Lehrstuhl der Didaktik der Biologie der Uni Bayreuth und der Architekt Kurt M. Herrmann als Kooperationspartner.

Wirken sie dabei mit!

Die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ist der Grundstein für das Umdenken und Handeln im täglichen Leben. Damit kann man nicht früh genug beginnen. Aus einem umfangreichen Themenkatalog können je nach Leistungs- bzw. Klassenstufe und Interessensgebiet verschiedene Unterrichtseinheiten ausgewählt werden. Ob es sich um Ökolandbau oder um das Naturerlebnis Wald, die Honigbiene oder die Vermehrung von Pflanzen handelt – immer geht es neben der Wissensvermittlung auch darum, soziale, kommunikative und emotionale Kompetenzen zu fördern.

Als außerschulischer Lernort ist das “raum.labor” eine Ergänzung zum Schulalltag mit unterschiedlichen Themen – interessant, lehrplan- und kompetenzorientiert:

  • Freude und Interesse an Themen rund um Natur, Ökologie, (Wild)Biologie, Umwelt, Nachhaltigkeit wecken
  • komplexe ökologische Zusammenhänge begreifbar und den Sinn des verantwortlichen Umgangs mit der Natur bewusst machen und zum persönlichen Engagement anregen (u.a. nach den Grundsätzen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)).
  • Mögliche Berufsfelder aufzeigen (z.B. Natur- oder Wildnispädagogik).

 

Projekt-Status „raum.labor“

Als Kooperationspartner haben
• der Förderverein Altes Sägwerg Peter-Conradty-Haus (im Sinne des weltweit ornithologisch tätigen Peter Conradty im Kontext Mensch & Natur, vertreten durch
seine Tochter, Frau Dr. rer. nat. Cathérine Conradty, Wildbiologin),
• die Universität Bayreuth (Lehrstuhl Didaktik der Biologie für die Evaluation und für einzelne Unterrichtsmodule)
• die Sparkasse Nürnberg
• die Umweltstiftung der Allianz „Blauer Adler“
• die Regierung von Mittelfranken
• und der Bayerische Jagdverband als anerkannter Naturschutzverband
ihre Mitwirkung und Unterstützung konkret zugesichert (in Form von Mitarbeit durch Referenten, Informationsmaterial, Spenden oder Fördermtteln).

Mit dem
• Bund Naturschutz Nürnberger Land,
• und dem Imkerverein Lauf
besprechen wir gerade, wie eine Mitwirkung konkret aussehen kann.
Ebenso sind wir mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz im Gespräch.

Außerdem hat haben wir uns mit diesem Projekt für das Umweltsiegel (http://www.umweltbildung.bayern.de/) und als „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“ der Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU) beworben.
Als möglichen Kooperationspartner für die architektonische Gestaltung und Umsetzung des „raum.labor“ kommt der Architekt Kurt M. Herrmann vom
„studio nord|ost architekten“ (www.studio-nordost.de) in Frage, dessen Interesse wir wecken konnten.
Grund für den Kontakt mit ihm ist sein Projekt „Wabenhaus“: die 6 Baumhäuser Beckerwitz sind als Erweiterung der bestehenden Jugendherberge Beckerwitz als Häuser mit jeweils 6 Betten entstanden. Gestalterisches und konstruktives Element bildet die Wabe als Sinnbild für eine ökologische und naturverbundene Bauweise.
Momentan steht das Projekt konkret vor der Realisierung, alleine die genaue Standortfrage auf dem Schulgelände muss noch geklärt werden.


Klar ist, dass wir bereits im laufenden Schuljahr mit den inhaltlichen Themen und den Planungen für den Bau des "raum.labor" beginnen werden und das Projekt, vor allem mit den bestehenden Kooperationspartnern, auf einem hohen inhaltlichen und qualitativen Niveau als Modellprojekt realisiert werden kann.

   

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